Burrata – wir sind verliebt!

Schon mal in den cremigen Genuss von zartschmelzender Burrata gekommen? Der italienische Trendkäse aus Apulien lässt nicht nur Feinschmecker glücklich aufjauchzen. Darum …

Svenja
Ein Artikel von Svenja

Food-Redakteurin Svenja liebt stundenlange Koch-Experimente. Als Hobby-Selbstversorgerin macht sie viel von der Pike auf selbst & würzt ihre Artikel mit nordischem Flair und How tos.

Kennt ihr die Schmetterlinge im Bauch, das Prickeln auf der Zunge und die Ekstase im ganzen Körper, wenn ihr etwas schlichtweg Einzigartiges gekostet habt? Falls nicht, müsst ihr unbedingt Burrata probieren! Wir sind hin und weg – und das, obwohl wir uns eigentlich nicht so schnell um den kleinen Finger wickeln lassen. Aber bei dieser zartschmelzenden, cremigen, sahnigen, herb-süßen Versuchung aus Apulien können wir einfach nicht widerstehen! Burrata ist gerade DIE Sensation unter den italienischen Frischkäsespezialitäten und wir können nur eifrig beipflichten: molto delizioso! Was es mit diesem kleinen Stück Himmel auf sich hat und was ihr damit am besten anstellt, gibt’s natürlich hier bei uns.

Herstellung von Burrata

Burrata und Mozzarella sehen auf den ersten Blick identisch aus. Erst wenn ihr die weichen, weißen Burrata-Kugeln aufschneidet, enthüllen sie ihr exquisites Geheimnis, das wir direkt für euch lüften wollen: Beide Frischkäsespezialitäten werden nach dem sogenannten Fileta-Verfahren hergestellt: Nachdem die (Kuh-)Milch durch Milchsäure oder Lab angedickt wurde und durch anschließende Trennung Molke und Käsebruch entsteht, wird der Käsebruch mit heißem Wasser übergossen und zu Teigkugeln geknetet. Während der Mozzarella bereits verpackt und verschickt werden kann, erhält jede Burrata noch eine Extra-Behandlung: Die einzelnen Kugeln werden mit frischem, dickem Rahm und faserigen Mozzarellafäden gefüllt, wie kleine Säckchen verknotet und in Salzlake gelagert.

Cremig, cremiger, Burrata

Auch in Sachen Geschmack können Mozzarella und Burrata ihre Verwandtschaft nicht vertuschen. Burrata schmeckt allerdings deutlich sahniger und leicht süß. Kalorienmäßig stemmen 100 g Burrata satte 317 kcal, also ca. 40 kcal mehr als die gleiche Portion Mozzarella. Aber bloß nicht wuschig machen lassen, die paar Kalorien extra lohnen sich allemal!
Wichtig: Eure Burrata sollte auf keinen Fall säuerlich schmecken, denn dann hat sie ihre besten Tage schon hinter sich und ist vergoren. Gilt übrigens auch für gewöhnlichen Mozzarella.

Kauf und Lagerung von Burrata

Herrliches Ding – und wo gibt’s das jetzt zu kaufen? Neben italienischen Feinkostläden oder gut sortierten Käsefachgeschäften könnt ihr Burrata mittlerweile auch bei einigen großen Supermarktketten ergattern. Tipp: Unbedingt zügig verarbeiten, denn Burrata will nicht lange gelagert werden. Bis dahin könnt ihr die Käsekugeln in ihrer Salzlake im Kühlschrank aufbewahren.

Burrata–Rezepte

Wenn es dann endlich an die Zubereitung geht, empfehlen wir euch schlichte Rezepte, die das eigene Aroma eurer Burrata am besten zur Geltung bringen. Mit ausgewählten kräftigen Aromen lässt sich Burrata durchaus gut kombinieren, z. B. Basilikum, Rucola, ein paar Tropfen guten Balsamico, frisch gemahlener Pfeffer, saftige Tomaten ­– und dazu gern eure Lieblingsnudeln. Wir lieben ganz besonders unsere Tomatenburger mit Burrata im Kräutermantel oder diese klassischen italienischen Gerichte:

Mehr Italien-Flair

Na, auf den Geschmack gekommen? Wenn ihr neben Burrata und Mozzarella auch auf Pasta, Pizza, Pesto und Limoncello steht, solltet ihr dringlichst mal auf unserem OH MY ITALY Kanal vorbeischauen.